ab dafür grüßt zum Dezember 2020

Ein Blick auf sächsische Krankenhäuser verdeutlich die Notwendigkeit der Pandemiebekämpfung. Der Einsicht zum Trotz bleibt die Sehnsucht nach Live. Live mit echten Menschen, Gestik und Mimik direkt beim Spielen, Sehnsucht nach den Gesprächen nach der Mugge, Sehnsucht nach Umarmungen und selbst Sehnsucht nach direktem Streit. Kein leichtes Jahr, dieses 2020.

Trotz allem sind wir nicht untätig gewesen in physischer Distanz, die ja nicht unsere Anliegen einfach vom Tisch wischt. Zum Ende des Jahres gibt es wieder einiges vom kleinen AbDafür! – Planeten zu vermelden.

MEAS TINTENWOLF hat im Gedenken an gefallene und ermordete Genoss:innen aus unterschiedlichen Zeiten, unterschiedlichen Ländern und unterschiedlichen Strömungen der Linken ein Musikvideo veröffentlicht.

Weitere Informationen zu dem Gedenkprojekt, in welches das Video eingebunden ist, gibt es hier.
Das Gedenkprojekt dazu: https://fightandremember.org/
Gleichfalls hat er eine Rezension zum neuen Album von „OPTION WEG“ geschrieben.
https://tintenwolf.mrkeks.net/rezension-option-weg/
YOK bastelt derweil an einem neuen Soloalbum. Dieses soll mitte Januar auf Spotify und Bandcamp erscheinen. Wie schon beim letzten Album wird es aber weder CD noch Vinyl davon geben. Immerhin sind mit SEHNSUCHT und DESILLUSIONIERT zwei alte Queschenpaua-Klassiker in neuen Versionen zu hören.
Unterdessen proben GRIPS UND SCHADEN. Vielleicht ist da demnächst ja mal was bei nem Online-Gig zu hören und zu sehen.
Bei GEIGERZÄHLER gibt es durchwachsene Neuigkeiten.
Zum Einen: Der KOPFSTAND wurde leider eingestellt. ES KOMMT ALLES WIE ES KOMMEN MUSS, sagte die Mittagsfrau immer wieder in der letzten Ausgabe, die es jetzt noch einmal zum Nachhören gibt.
https://www.mixcloud.com/Kopfstand_Lesung/kopfstand-50-03122020/
In dieser haben Sahara B. und Geigerzähler auch zwei schöne Abschiedstexte geschrieben.
1: http://kopfstand.blogsport.de/2020/12/07/der-letzte-kopfstand-in-wort-und-ton/
2: http://geigerzaehler.blogsport.de/2020/12/07/der-letzte-kopfstand-tondokumentt/
Aber ein Ende ist unter Umständen auch ein Anfang: Aufnahmen mit Friedrich Bassarak tief unter der Spree: https://geigerzaehler.bandcamp.com/album/licht-im-tunnel-session-nr-1
Session Nummer 2 und 3 folgen in Kürze.

Bereits im September wurde im sehr unterstützenswerten KOMPLEX in Schwerin ein vollständiges Konzert mitgeschnitten.

Ein weiterer Film ist gerade eben im Rahmen einer gelockdownten Ausstellung zu 30 Jahren besetzte Häuser in Ostberlin entstanden. Um die Ausstellung wenigstens ein bisschen erlebbar zu machen, entstand ein filmischer Rundgang, zu dem Geigerzähler die Musik beigesteuert hat.
https://besetzensowieso.de/wp-content/uploads/videos/Besetzen-sowieso-die-Ausstellung-720p.mp4
Auschauenswert ist auch die dazugehörige Website, auf der täglich neue Geschichten von und aus den Ostberliner (ehemals) besetzten Häusern dazukommen: https://besetzensowieso.de

Von JÖRG ISERMEYER aus Bremen kommt diesmal keine Musik. Dafür gibt es Lesefilme: Ein Minidrama mit (Um-)Weltbezug:

https://www.youtube.com/watch?v=ebdFTgxaolA

Ein bisschen Weihnachts-Trash:

https://www.youtube.com/watch?v=XFNjytrQ5eo

Zwischen weiteren Autor:innen finden sich drei weitere auf dieser Website:
https://www.kibum-oldenburg.de/index.php?page=autorenvideos

Liebe Grüße allerseits
AbDafür! wünscht unchristliche Weihnachten mit gutem Essen und pandemischer Abstinenz, sowie es besserer Jahr 2021!

Ein kleiner Zwischenbericht

Song X schreibt gerade in einem kleinen Blog über das »Schreiben in Zeiten von Corona«. Da lohnt es sich mal reinzuschauen: https://literaturkontor-bremen.de/category/wo-4-joerg-isermeyer/

Und morgen Abend gibt es von der Kopfstand-Lesebühne, bei der unser Geigerzähler aktiv ist, die nächste Ausgabe als Livestream: Kopfstand #48 – Livestream

Das Buch »Lyrik-Comics«, für das safety first, Merle, Song X & Hörzu! die Musik beigesteuert haben, ist im Bereich Kinderbuch übrigens für den Deutschen Kinder- und Jugendliteraturpreis nominiert worden.

Stay rebel!

Rezension von Yok zu »Eine Scheinwelt namens Realität« von Tintenwolf

Wieder eine Neuerscheinung aus den Reihen des Label-Netzwerks ab-dafuer. Tintenwolf, das ist Meas, ein Einzelpoet, der sich gern und oft musikalische Unterstützung für seine Werke holt. Und die Menschen, die durch diesen Support auf seiner CD gelandet sind, bestimmen die stilistische Diversität. Da geht es querbeet vom Hippie-Chorgesang über ein krasses Metallbrett, hin zu Hip – Hop – Beats und musikalisch untermalten Fantasiegeschichten. Das Einzige, was sich halbwegs konstant über das komplette Album verteilt, ist Meas Stimme. Ansonsten hast du das Gefühl, du hörst einen Sampler. Auch bei der Tonqualität der aufgenommenen Stücke ist so ziemlich alles dabei: Brillante Mehrspuraufnahmen, die ordentlich drücken und nach vorne gehen, aber auch Dinger, wo gefühlt ein Mikrofon in der Mitte eines Waschsalons aufgestellt wurde und 10 Leute versuchen, gemeinsam einen Refrain zu singen, den sie gerade eben das erste Mal gehört haben. Das hat Charme, irritiert aber zuweilen auch. Unsere Ohren sind das nicht gewöhnt, sie haben die Wertschätzung für das Unperfekte verloren.

Inhaltlich spürst du, dass Tintenwolf der Idee des Sozialismus nahe steht. Sowohl in der Vision, als auch in der Gegenwart und Realität. Er hat sich damit beschäftigt, darüber gelesen und ihn, den Realsozialismus, auch bereist. Das ist ihm wichtig und so berichtet er an verschiedenen Punkten über die Facetten und Interpretationen einer jahrhundertalten (guten) Idee.

Es ist schwer, über dieses Album fokussiert zu schreiben, weil es so vielfältig und divers ist. Das sind immerhin 23 Tracks und keiner ist wie der andere. Die verschiedenen Genres deutete ich schon an.

Da kommt auch nach dem fünften Mal hören das Gefühl auf, dass du schon wieder vieles versäumt hast. Das mag gefallen, kann aber auch ermüden. Die CD hat es definitiv verdient, oft gehört zu werden. Tintenwolf ist ein Dichter, ein Schelm, ein Pathoskowski. Er benutzt oft alte Sprache. „Wenn wir nehmen, was bisher uns verboten…“ und Rassismus flammet auf…“ sind so typische Formulierungen, die sich durchziehen. Es ist eine besondere eigene Sprachästhetik, die Meas kreiert und verwendet.

Das aufwendige Booklet, in dem alle Texte nachzulesen sind und das schön gestaltete Digi-Pack machen Spaß beim Betrachten und Durchblättern. Alles scheint mit Bedacht und Sinn zusammengesetzt worden zu sein. Ich möchte das mal positiv „oldstyle“ nennen. Da ist so gar nix nach Marketing-Kriterien entstanden. Scheiß drauf. Tintenwolf ist DIY wie die allermeisten in seinem Umfeld. Und das alles zusammengenommen macht das Album außergewöhnlich. Das Stück, an dem ich mitgewirkt habe (Port Kunterbunt), gehört dummerweise zu den schwächeren. Die Songs, bei denen Albino, Wayne Lost Soul oder Patsy Stone am Start waren, gehen besser ab.

Anspieltipps: Der Kampf geht weiter + Der Hoffnung Keim

Ihr bekommt die CD direkt bei Meas oder könnt online reinhören.

die Rezension findet ihr auch auf der Seite von Yok: https://pocketpunk.so36.net/text.php?text=tintenwolf-scheinwelt

Neuigkeiten (Januar/Februar 2020) – AbDafür in Bewegung

Fangen wir mit einer guten Nachricht an: Es gibt ein Buch mit als Comics illustrierten Kindergedichten. Ein Teil der Gedichte sind von einigen von uns vertont worden. Die Lieder von Merle, Safety first, Song X und Hörzu! könnt ihr euch im Netz anhören, auch ohne das Buch zu kaufen: https://www.beltz.de/kinder_jugendbuch/themenwelten/lyrik_comics.html

Ein Ende und ein neuer Anfang?

Wie Konny auf seiner Website schreibt, hört er im März mit seinem Soloprojekt auf. Vorher geht er aber noch einmal auf Tour. In seinen Worten:
„So, und nu wach ick viel zu oft morgens auf, und es ist fast so, als hätte mein Gehirn schon 2 Stunden vorher mit dem Tag begonnen, und ich leg los, und ich schaffs nich, und ich hab auch einfach kein Bock mehr drauf so´n Job daraus zu machen, was mal als Experiment in der 7. Klasse mit nem Kumpel zusammen an einer U-Bahn-Haltestelle in Berlin angefangen hat.

Insgesamt überholt mich dieses Projekt ständig und Pausen machen hilft da auch nicht mehr. Ich möchte lieber jetzt mit einem guten Gefühl zu der ganzen Sache ein Endpunkt setzen. Das fühlt sich fremd und schmerzhaft an (immerhin hab ich die Hälfte meines Lebens hauptsächlich da reingesteckt) – aber es fühlt sich auch gut an.
Viele ham das vielleicht mitgekriegt – es gibt ne neue Gang in der ich mitmische.

Sie heißt „Grips und Schaden“ und vieles von meinen Ideen und meiner Kreativität fließt gerade dort hinein. Das macht Spaß und gute Laune – und vor allem bringt mich das weiter.
Hört also nur ein Soloprojekt auf.
Alles andere geht weiter“

Abschiedstourtermine:
27.02. in der Gieszer 16 in Leipzig; 28.02. im Desi in Nürnberg; 29.02. im Kafe Marat in München; 01.03. in der Kulturschock Zelle in Reutlingen; 03.03. in der KTS in Freiburg; 05.03. im Autonomen Zentrum in Aachen; 06.03. im T-Keller in Göttingen; 07.03. im Centro Sociale in Hamburg; 08.03. im Peter-Weiss-Haus in Rostock; 12.03. im SO36 in Berlin.

Mit im Gepäck hat er einen neuen letzten Tonträger „Tschö! Nur mutig gelacht und zugebissen!“.

Termine ohne Abschied:

Auch bei Merle gibt es einige Konzerte zu vermelden.
30.01. bei einem Wohnzimmerkonzert in Heidelberg; 23.02. bei der Lesebühne „Des Esels Ohr“ in Berlin; 17.05. bei der Reformbühne Heim & Welt in der Volksbühne in Berlin; 06.06. bei Songs ohne Boot in Berlin; Ihr findet die Termine auch alle auf ihrer Website.

Geigerzähler geht ebenfalls auf Tour. Mit dabei ist sein Album „Deutscher Wald für Deutsche Rehe“, welches Ende 2019 erschien:
31.01. in der Olga in Potsdam; 01.02. in der Galerie Fango in Cottbus/Chóśebuz; 03.02. nachmittags in Weißwasser/Běła Woda & abends in der Fliese in Dresden; 05.02. im Schuldenberg in Plauen; 06.02. (außer der Reihe) zum Kopfstand im Supamolly; 08.02. im JUZ in Bingen; 09.02. Exzess in Frankfurt a.M.; 12.02. in der KTS in Freiburg; 13.02. in der Olga in München; 14.02. auf dem Wagenplatz in Regensburg; eventuelle Änderungen findet ihr auf seiner Website.

Bei AbDafür gibt es nicht nur Konzerte, es wird auch gelesen. So liest Yok aus seiner Quetschenpaua-Autonomografie „Nichts Bleibt“ und zwar am…
22.03. in der Gieszer 16 in Leipzig; 23.03. in der Zelle79 in Cottbus; 24.03. in der Gerber3 in Weimar; 16.06. im Le Sabot in Bonn; 15.08. (gegen 14 Uhr) beim Punx Picnic in Neubrandenburg; auf seiner Website findet ihr mögliche Aktualisierungen.

Rückschau:

Im vergangenen Dezember hat Tintenwolf im Supamolly sein neues Album „Eine Scheinwelt namens Realität“ vorgestellt. Mit dabei waren viele befreundete Musiker*innen. Hören könnt ihr es jetzt u.a. bei Spotify.

Wir sind also viel unterwegs. Kommt vorbei und lauscht.

Neuigkeiten aus dem AbDafür – Universum (Dezember 2019)

Bei den Früchten des Zorns ist nach ihrer Herbsttour erstmal eine Weile Pause. Desgleichen bei Konny. Ansonsten gibt es aber jede Menge Gelegenheiten, Künstler*innen von AbDafür! und Umfeld live und in Farbe zu sehen.

Am 5. Dezember spielt und liest Geigerzähler (wie immer am 1. des Monats) auf dem Kopfstand (zu Gast ist diesmal Die Diebin) im Supamolly in der Jessener Str. 41 in Berlin Friedrichshain. Am gleichen Ort hat Tintenwolf am 08. des Monats ab 20:00 Uhr Record Release Party mit seiner neuen Scheibe Eine Scheinwelt namens Realität.

Am 11.12. spielen Fartuuna (die auf unser Party am 28. Septemer ein wunderbares Konzert gespielt hat – siehe Rückschau) & die Diebin im Ida Nowhere (Donaustr. 79) & am 13.12. rappt Wunstra am im UJZ Karlshorst (an diesem schönen Tag hat auch die Liebig 34 Prozesstermin, aber das ist vorher). Merle spielt am 15.12. um 16:00 Uhr mit ihrem Duo Sparen auf Kaution als Soli für das Bürger*innenasyl Barnim im Kulturbahnhof Biesenthal. Am 18. Dezember wird das neue Album Deutscher Wald für deutsche Rehe von Geigerzähler noch mal auf 88,4 MHz im berliner Freien Radio vorgestellt. Die Sendung beginnt 19:00. Wir holen uns den Kiez zurück, heißt die Sendereihe, die sich ansonsten meist mit steigenden Mieten und dem Widerstand dagegen beschäftigt.

Verlassen wir Berlin. Am 21.12. spielt Yok im Juzi in Göttingen mit der Band option weg.
Fartuuna tritt am 22.12. beim tu‘ was du willst‘ (musiktheatermitmachmärchen ab 6 Jahren) im art der stadt in Gotha auf.

Rückschau:

Yoks Text zur Party plus Link zu Rezensionen von Meas Tintenwolf und Yok.

AB DAFÜR in der KVU am 28.9.2019 – ein Rückblick von Yok

Das war ein ziemlich bunter Antimainstream-Abend mit Merle, Konny, Wunstra, Fartuuna, SongX, Safety First, Geigerzähler und Tintenwolf. Es kann nur Antimainstream heißen, denn es handelt sich ausschließlich um die Genres UNPOPULÄRMUSIK und TEXTVORTRAG (nein, ausdrücklich KEIN Poetry-Slam!). Meas präsentiert Gedichte. Wie ungewöhnlich und interessant ist das denn bitteschön? Mittlerweile spielt er sich dazu auch mal ein bisschen Playback ein, das lockert auf. Wir hörten dadurch auch kurz Fidel Castro. Kuul! Frank hab ich schon mal gesehen mit verzerrter Akustik-Gitarre und Hackenbasedrum plus Hiat als er ACE OF SPADES von MOTÖRHEAD gecovert hat. Bombe! Er ist diesem Stil treu geblieben, hat aber bei dieser Show heute das Pech, dass ihm die Technik versagt und er sich dann notgedrungen ohne Verstärkung am Bühnenrand präsentieren muss. Tapfer, aber schwierig, klaro! Merle spielt Cello und singt. Selten sah ich eine Performance, die so in sich ruht, obwohl die Location das krasse Gegenteil (Lärm + Unruhe) ausstrahlt. Gut zu sehen, dass du nicht immer noch lauter agieren musst als die Leute, sondern auch leiser werden kannst. Und es funktioniert. Geigerzähler ist der Inbegriff der UNPOPULÄRMUSIK. Nicht nur seine Lyrics beschäftigen sich ausnahmslos mit sozialen und politischen Minoritäts-Themen, sondern auch sein Geigenspiel ist extrem eigen, dabei aber immer exellent auf den Punkt. DEUTSCHER WALD FÜR DEUTSCHE REHE ist der Titel seines neuen Albums, das er hier released.
Pause.
Dann Konny. Pogo zum Akkordeon. Konny hat heute Lust auf Trash, die Leute haben Lust auf Tanzen. Das läuft gut zusammen. Carla streicht bei einem Stück die Geige, warmer Sound! Die Leute kennen Konny Songs, sie singen mit und feiern. SongX hat nicht soviel Glück. Schon wieder versagt die Technik und der Setlistenplatz nach Konny ist eh schwierig genug. SongX ackert nach Leibeskräften, dringt aber mit seinen markig-zynischen Liedern heute nicht gut durch. Insgesamt ebbt der Zuschauer*innen-Zuspruch nun auch ab, denn der Abend wird lang und länger. Fartuuna ukulelisiert sich in die verbliebenen Leute hinein und singt dazu. Der feine Humor, der durchschimmert, selbst wenn es um harte Brocken wie Rassismus geht, findet seinen Weg in die Gehörgänge des mittlerweile kleinen Publikums. Wut und Unmut darüber höre ich aber auch in Fartuunas Performance. Am Ende wird es nochmal laut. Wunstra hiphoppt. Vor Jahren noch klassischer Liedermacher mit Gitarre, packt er nun seinen Unmut in Beats. Dafür verlässt er die Bühne, mischt sich unter die Leute und rappt mitreißend.
Das Ende des Abends gestalten alle zusammen mit der wunderbaren REVOLUTIONSMUSIK aus der Feder von Geigerzähler.
Dann mischen sich Publikum und Auftretende, Feuertonne und aufkommende Kälte. Musik aus dem DJ-Pult lädt zum Tanzen ein. Mein Fahrrad und meine Müdigkeit sind sich aber einig, dass ich nun nach Hause muss. Sie diskutieren eifrig und machen Druck. Scheiß-Fremdbestimmung. Ich gebe nach.